Die Welt des Modellflugs und der Drohnennutzung entwickelt sich rasant weiter. Um auch im Jahr 2026 sicher und legal am Himmel unterwegs zu sein, ist der EU-Kompetenznachweis A1/A3, oft als “kleiner Drohnenführerschein” bezeichnet, für viele Drohnenpiloten in Deutschland unerlässlich. Dieser umfassende Ratgeber beleuchtet alles Wissenswerte rund um den EU-Kompetenznachweis, von den rechtlichen Grundlagen über die Prüfungsinhalte bis hin zu praktischen Tipps für deine Vorbereitung.
Was ist der EU-Kompetenznachweis A1/A3 und warum ist er wichtig?
Der EU-Kompetenznachweis A1/A3 ist ein europaweit gültiger Befähigungsnachweis für Fernpiloten von Drohnen. Er wurde im Rahmen der EU-Drohnenverordnung eingeführt, um einheitliche Sicherheitsstandards im europäischen Luftraum zu gewährleisten. Ziel ist es, sowohl die Sicherheit am Boden als auch in der Luft zu erhöhen, indem Piloten grundlegende Kenntnisse über Flugregeln, Luftrecht, Risikomanagement und den sicheren Betrieb ihrer Drohnen nachweisen.
Im Wesentlichen ist der EU-Kompetenznachweis A1/A3 die Basis für den legalen Betrieb der meisten Drohnen in der sogenannten “offenen Kategorie” - insbesondere für Drohnen mit einem Startgewicht unter 25 kg. Er bildet die Grundlage für alle weiteren Qualifikationen, wie beispielsweise das A2-Fernpiloten-Zeugnis, und ist somit der erste Schritt, um deine Drohne verantwortungsvoll und gesetzeskonform zu steuern. Seine Gültigkeit ist unbefristet, was ihn zu einer einmaligen Investition in deine fliegerische Zukunft macht.
Warum ist der A1/A3-Kompetenznachweis 2026 so wichtig?
Auch wenn die EU-Drohnenverordnung bereits seit 2021 in Kraft ist, behält der EU-Kompetenznachweis A1/A3 seine zentrale Bedeutung auch im Jahr 2026 bei - und das aus gutem Grund. Die Übergangsfristen für Bestandsdrohnen (ohne C-Klassifizierung) sind zwar abgelaufen, aber die grundlegenden Anforderungen für den sicheren Drohnenbetrieb bleiben bestehen. Die Gesetzgebung ist in diesem Bereich weitestgehend stabil und wird voraussichtlich auch in den kommenden Jahren keine grundlegenden Änderungen erfahren, was die Notwendigkeit dieses Nachweises betrifft.
Für alle neu auf den Markt kommenden Drohnen mit einer C-Klassifizierung (C0, C1, C2, C3, C4) ist der A1/A3-Nachweis die Eintrittskarte in die offene Kategorie. Selbst wenn du eine Drohne der Klasse C0 besitzen, die unter bestimmten Umständen ohne diesen Nachweis geflogen werden darf, ist das Wissen, das du durch die Vorbereitung erwerben, von unschätzbarem Wert für einen sicheren und verantwortungsvollen Flugbetrieb. Es geht nicht nur um die Einhaltung von Vorschriften, sondern primär um die Sicherheit von Personen und Eigentum.
Wer benötigt den A1/A3-Kompetenznachweis?
Die Notwendigkeit des A1/A3-Kompetenznachweises hängt primär vom Startgewicht deiner Drohne und ihrer C-Klassifizierung ab. Hier eine Übersicht:
- Drohnen der Klasse C0 (unter 250 g): Diese Drohnen dürfen in der Regel ohne A1/A3-Kompetenznachweis geflogen werden, es sei denn, sie verfügen über eine Kamera und fallen unter die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Dennoch wird der Nachweis dringend empfohlen, um die grundlegenden Flugregeln zu verstehen.
- Drohnen der Klasse C1 (unter 900 g): Für diese Drohnen ist der A1/A3-Kompetenznachweis zwingend erforderlich. du darfst über unbeteiligten Personen fliegen, jedoch nicht über Menschenansammlungen.
- Drohnen der Klasse C2 (unter 4 kg): Für diese Drohnen ist mindestens der A1/A3-Kompetenznachweis erforderlich, um sie in der Unterkategorie A3 zu betreiben. Für Flüge in der Unterkategorie A2 (näher an Menschen) ist zusätzlich die A2-Fernpilotenlizenz notwendig.
- Drohnen der Klasse C3 und C4 (unter 25 kg): Diese Drohnen erfordern ebenfalls den A1/A3-Kompetenznachweis und dürfen ausschließlich in der Unterkategorie A3 betrieben werden, d.h., weit entfernt von unbeteiligten Personen und Wohn-, Gewerbe- und Erholungsgebieten.
Wichtiger Hinweis für Bestandsdrohnen (ohne C-Klassifizierung): Für Drohnen, die vor dem 1. Januar 2024 ohne C-Klassifizierung auf den Markt kamen, gelten Übergangsregelungen.
- Drohnen unter 250 g: Dürfen weiterhin ohne Kompetenznachweis in der Unterkategorie A1 geflogen werden, müssen aber registriert sein, wenn sie eine Kamera besitzen.
- Drohnen zwischen 250 g und 2 kg: Dürfen nur noch mit A1/A3-Kompetenznachweis in der Unterkategorie A3 betrieben werden (mindestens 150 m horizontaler Abstand zu Wohn-, Gewerbe- und Erholungsgebieten). Für Flüge näher an Menschen ist die A2-Fernpilotenlizenz erforderlich.
- Drohnen zwischen 2 kg und 25 kg: Dürfen nur noch mit A1/A3-Kompetenznachweis in der Unterkategorie A3 betrieben werden (mindestens 150 m horizontaler Abstand zu Wohn-, Gewerbe- und Erholungsgebieten).
Unabhängig vom Drohnengewicht gilt: Sobald du eine Drohne mit Kamera betreiben, musst du sich als Betreiber beim Luftfahrt-Bundesamt (LBA) registrieren und deine elektronische Betreiber-ID (e-ID) an der Drohne anbringen. Eine ausführliche Anleitung dazu findest du in unserem Ratgeber zur Drohnen-Registrierung beim LBA.
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Inhalte der Online-Prüfung: Das musst du weißt
Die Online-Prüfung für den EU-Kompetenznachweis A1/A3 ist darauf ausgelegt, dein grundlegendes Wissen in verschiedenen relevanten Bereichen zu überprüfen. du umfasst in der Regel 40 Multiple-Choice-Fragen, die du innerhalb einer bestimmten Zeit (oft 30-45 Minuten) beantworten müssen. Um zu bestehen, musst du mindestens 75 % der Fragen richtig beantworten.
Die Prüfung deckt folgende Themenbereiche ab:
- Luftrecht:
- Die EU-Drohnenverordnung (DVO (EU) 2019/947 und AMC/GM)
- Nationale Vorschriften (Luftverkehrs-Ordnung, Luftverkehrsgesetz)
- Begriffe und Definitionen (Open, Specific, Certified Category)
- Registrierungspflichten (Betreiber und Drohne)
- Allgemeine Verhaltensregeln für Fernpiloten
- Datenschutz und Persönlichkeitsrechte (DSGVO)
- Menschliches Leistungsvermögen:
- Einfluss von Müdigkeit, Stress, Alkohol und Medikamenten auf die Flugleistung
- Situationsbewusstsein und Entscheidungsfindung
- Visuelle Flugregeln und die Bedeutung der Blickverbindung
- Betriebliche Verfahren:
- Pre-Flight Checks (Vorflugkontrolle)
- Notfallverfahren (Verlust der Funkverbindung, Akkuprobleme)
- Flugplanung und Risikobewertung
- Umgang mit unvorhergesehenen Ereignissen
- Allgemeine Kenntnisse zu Drohnen:
- Grundlegende Flugprinzipien (Aerodynamik, Steuerung)
- Drohnentypen und ihre Eigenschaften
- Batterietechnologie und sicherer Umgang mit Akkus
- Wartung und Instandhaltung
- Technische und betriebliche Maßnahmen zur Minderung von Risiken am Boden:
- Abstände zu unbeteiligten Personen und Gebäuden
- Flugverbotszonen und geografische Zonen
- Vermeidung von Kollisionen mit anderen Luftfahrzeugen
- Umgang mit Störungen
- Luftfahrzeugleistung:
- Einfluss von Wetterbedingungen (Wind, Temperatur, Niederschlag)
- Start- und Landeverfahren
- Reichweite und Flugdauer
- Meteorologie:
- Grundlagen der Wetterkunde
- Wetterphänomene, die den Drohnenflug beeinflussen
- Wetterberichte interpretieren
Die Prüfung kann online bei vom LBA benannten Stellen absolviert werden. Die meisten Anbieter stellen umfangreiche Lernmaterialien und Testfragen zur Verfügung, um du optimal vorzubereiten.
Der Weg zum A1/A3-Kompetenznachweis: Schritt für Schritt
Den kleinen Drohnenführerschein zu erwerben, ist ein unkomplizierter Prozess. Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung:
- Registrierung als Betreiber:
- Bevor du überhaupt eine Prüfung ablegen können, musst du sich als Betreiber einer Drohne beim Luftfahrt-Bundesamt (LBA) registrieren. Dies ist verpflichtend, sobald du eine Drohne mit Kamera besitzen oder eine Drohne über 250 g fliegen.
- du erhaltest eine elektronische Betreiber-ID (e-ID), die du an deiner Drohne anbringen müssen.
- Diesen Schritt kannst du direkt auf der Website des LBA durchführen.
- Vorbereitung auf die Prüfung:
- Nutze die Lernmaterialien, die von den Prüfungsanbietern oder auf spezialisierten Plattformen wie https://modellfluglizenz.de/a1-a3-kompetenznachweis/ angeboten werden.
- Viele Online-Kurse beinhalten interaktive Lektionen, Videos und Übungsfragen.
- Achte darauf, dass die Lerninhalte aktuell sind und die gesamte Themenpalette abdecken.
- Wähle eine Prüfungsstelle:
- In Deutschland kannst du die Online-Prüfung bei verschiedenen vom LBA benannten Stellen ablegen. Dazu gehören beispielsweise die DFS (Deutsche Flugsicherung) oder private Anbieter wie Droniq.
- Vergleiche die Angebote hinsichtlich Kosten, Lernmaterialien und Benutzerfreundlichkeit der Prüfungsplattform.
- Online-Prüfung ablegen:
- Nachdem du sich intensiv vorbereitet haben, absolviere die Online-Prüfung.
- Die Prüfung besteht aus 40 Multiple-Choice-Fragen, die du innerhalb einer vorgegebenen Zeit beantworten müssen.
- du benötigst eine stabile Internetverbindung und in der Regel eine Webcam, um deine Identität zu verifizieren und sicherzustellen, dass du die Prüfung ohne unerlaubte Hilfsmittel ablegen.
- Kompetenznachweis erhalten:
- Bei erfolgreichem Bestehen (mindestens 75 % der Fragen richtig) erhalte deinen digitalen EU-Kompetenznachweis A1/A3.
- Bewahre diesen Nachweis sicher auf, da du ihn bei Kontrollen vorweisen müssen.
Praktische Tipps für die Prüfungsvorbereitung
Eine gute Vorbereitung ist der Schlüssel zum Erfolg. Hier sind einige bewährte Tipps, die dir helfen, den drohnenführerschein a1 a3 erfolgreich zu bestehen:
- Nutze offizielle Lernmaterialien: Das LBA und die Prüfungsstellen bieten oft kostenlose oder kostengünstige Lernmaterialien an. Diese sind auf die Prüfungsfragen zugeschnitten.
- Investiere in einen Online-Kurs: Für eine strukturierte und umfassende Vorbereitung sind Online-Kurse sehr empfehlenswert. du bietest oft nicht nur Lernvideos und Texte, sondern auch Übungsprüfungen, die dem echten Format ähneln.
- Empfehlenswerte Online-Prüfungskurse:
- Droniq Online-Kurs: Ein bewährter und umfassender Kurs, der alle relevanten Themen abdeckt und oft mit einer benutzerfreundlichen Plattform punktet. Preislich liegt er typischerweise im Bereich von 50-100 Euro.
- Kopter-Profi Online-Kurs: Eine weitere gute Wahl, bekannt für seine klaren Erklärungen und praxisnahen Beispiele. Auch hier bewegen sich die Kosten in einem ähnlichen Rahmen.
- Online-Kurs der DFS (sofern angeboten): Die Deutsche Flugsicherung ist eine Autorität im Luftraum und ihre Kurse sind stets auf dem neuesten Stand. Preislich kann dieser Kurs etwas höher liegen, bietet aber höchste Qualität.
- Mache Übungsprüfungen: Wiederhole Übungsfragen und simuliere die Prüfungssituation. Unser Ratgeber zu Drohnenführerschein Prüfungsfragen gibt dir einen detaillierten Überblick über die Themengebiete und Lernstrategien. Dies hilft dir, ein Gefühl für das Format und den Zeitdruck zu entwickeln.
- Lege Pausen ein: Überlade dich nicht mit Informationen. Regelmäßige Pausen helfen deinem Gehirn, das Gelernte zu verarbeiten.
- Verstehen, nicht nur auswendig lernen: Versuche, die Konzepte hinter den Regeln und technischen Aspekten zu verstehen. Dies erleichtert nicht nur das Bestehen der Prüfung, sondern macht du auch zu einem sichereren Piloten.
- Informiere dich über aktuelle Änderungen: Auch wenn die Grundregeln stabil sind, kann es kleinere Anpassungen geben. Bleibe auf dem Laufenden, zum Beispiel über unseren Blog auf https://modellfluglizenz.de/blog/.
Vergleichstabelle: Online-Prüfungskurse für den EU-Kompetenznachweis A1/A3
Die Wahl des richtigen Online-Kurses kann einen großen Unterschied für deine Prüfungsvorbereitung machen. Hier ist eine beispielhafte Vergleichstabelle, die dir bei der Entscheidung helfen kann:
| Merkmal | Droniq Online-Kurs | Kopter-Profi Online-Kurs | DFS Online-Kurs (falls verfügbar) |
|---|---|---|---|
| Kosten (Preisklasse) | Ab ca. 50-100 Euro | Ab ca. 50-100 Euro | Im Bereich 80-150 Euro |
| Lernmaterialien | Videos, Texte, interaktive Module, Übungsfragen | Videos, Texte, umfangreiche Fragensammlung | Hochwertige Videos, detaillierte Texte, offizielle Fragen |
| Prüfungsintegration | Direkte Prüfung über Droniq-Plattform möglich | Prüfung über LBA-benannte Stellen (extern) | Oft direkte Prüfung über DFS-Plattform möglich |
| Support | E-Mail-Support, FAQ | E-Mail-Support, Forum | Telefonischer Support, E-Mail-Support |
| Besonderheiten | Oft in Kombination mit Drohnenversicherung buchbar | Praxisorientierte Erklärungen, Community-Austausch | Höchste offizielle Glaubwürdigkeit, sehr detailliert |
| Empfohlen für | Allrounder, die eine Komplettlösung suchen | Piloten, die Wert auf verständliche Erklärungen legen | Piloten, die maximale Sicherheit bei der Vorbereitung wünschen |
Hinweis: Die genauen Preise und Leistungen können variieren und sollten direkt beim jeweiligen Anbieter überprüft werden.
Drohnenversicherung: Eine Notwendigkeit, nicht nur eine Empfehlung
Neben dem EU-Kompetenznachweis A1/A3 ist eine gültige Drohnenhaftpflichtversicherung in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben. Dies ist keine Empfehlung, sondern eine absolute Pflicht für jeden Drohnenpiloten, unabhängig vom Gewicht oder der Klassifizierung der Drohne. Die Versicherung schützt du vor finanziellen Forderungen Dritter, solltest du mit deiner Drohne Schäden an Personen oder Sachen verursachen.
Was du bei der Wahl deiner Drohnenversicherung beachten sollten:
- Mindestdeckungssumme: Achte auf eine ausreichend hohe Deckungssumme, die in der Regel bei mindestens 750.000 Euro liegen sollte, aber besser im Millionenbereich angesiedelt ist.
- Geltungsbereich: Prüfe, ob die Versicherung in Deutschland und im Ausland gültig ist, falls du deine Drohne auf Reisen mitnehmen möchten.
- Privater und gewerblicher Einsatz: Stelle sicher, dass der Verwendungszweck deiner Drohne (privat oder gewerblich) abgedeckt ist.
- Zusatzleistungen: Einige Versicherungen bieten zusätzliche Leistungen wie Diebstahlschutz oder Kaskoversicherung an.
- Einhaltung der EU-Drohnenverordnung: Die Versicherung sollte explizit die Haftung im Rahmen der EU-Drohnenverordnung abdecken.
Wir empfehlen dir, verschiedene Angebote zu vergleichen, um die passende Versicherung für deine Bedürfnisse zu finden. Auf https://modellfluglizenz.de/versicherung/ findest du detaillierte Vergleiche und Empfehlungen. Bewährte Anbieter sind beispielsweise HDI oder GETSAFE, die spezielle Drohnenversicherungen anbieten, die den gesetzlichen Anforderungen entsprechen und oft eine unkomplizierte Online-Abwicklung ermöglichen. Ein Jahresbeitrag für eine gute Drohnenhaftpflichtversicherung liegt in der Regel im Bereich von 50-150 Euro.
Wo darf ich mit A1/A3 fliegen?
Flugregeln und Genehmigungen
Mit dem EU-Kompetenznachweis A1/A3 sind du berechtigt, Drohnen in der offenen Kategorie zu fliegen. Allerdings gibt es auch hier klare Regeln und Einschränkungen, die du unbedingt beachten müssen, um Strafen zu vermeiden und die Sicherheit zu gewährleisten. Eine detaillierte Übersicht findest du unter https://modellfluglizenz.de/flugregeln/.
Grundsätzliche Flugregeln für die Unterkategorien A1 und A3:
- Unterkategorie A1 (Drohnen der Klasse C0 und C1):
- Flüge über unbeteiligten Personen sind erlaubt, aber nicht über Menschenansammlungen.
- Die Drohne muss immer in direkter Sichtverbindung (VLOS) gehalten werden.
- Maximale Flughöhe von 120 Metern über Grund.
- Unterkategorie A3 (Drohnen der Klasse C2, C3, C4 und Bestandsdrohnen > 250 g):
- Flüge müssen in einem sicheren Abstand von mindestens 150 Metern zu Wohn-, Gewerbe- und Erholungsgebieten erfolgen.
- Keine Flüge über unbeteiligten Personen.
- Die Drohne muss immer in direkter Sichtverbindung (VLOS) gehalten werden.
- Maximale Flughöhe von 120 Metern über Grund.
Flugverbotszonen und geografische Zonen: In Deutschland gibt es zahlreiche Zonen, in denen der Drohnenflug eingeschränkt oder gänzlich verboten ist. Dazu gehören:
- Flughäfen und Flugplätze: Sperrzonen um Flugplätze (Kontrollzonen) erfordern oft eine Genehmigung der Flugsicherung.
- Krankenhäuser, Justizvollzugsanstalten, militärische Anlagen: Diese Bereiche sind oft mit Flugbeschränkungen belegt.
- Naturschutzgebiete und Nationalparks: Zum Schutz von Flora und Fauna sind Drohnenflüge hier oft verboten oder nur mit Sondergenehmigung erlaubt.
- Menschenansammlungen: Flüge über Großveranstaltungen, Demonstrationen oder Konzerten sind generell untersagt.
- Einsatzorte von Polizei und Rettungsdiensten: Hier ist der Flug ebenfalls verboten.
Informiere dich vor jedem Flug über die aktuellen geografischen Zonen. Apps wie die Droniq App oder die DFS App sind hierfür unerlässliche Hilfsmittel, da sie Echtzeitinformationen über Flugverbotszonen und Genehmigungspflichten liefern. Für fortgeschrittenere FPV-Flüge oder Drohnen, die du auf https://fpv-drohne-kaufen.de/ erworben haben, können die Regeln komplexer werden. Informiere dich immer umfassend auf https://fpv-fliegen.de/ über spezifische Bestimmungen.

Die Zukunft des Drohnenflugs: Was kommt nach 2026?
Die EU-Drohnenverordnung hat ein stabiles Fundament für den Drohnenbetrieb in Europa geschaffen. Auch nach 2026 ist nicht mit revolutionären Änderungen in den grundlegenden Anforderungen für den kleinen Drohnenführerschein zu rechnen. Die Schwerpunkte werden weiterhin auf Sicherheit, Datenschutz und die Integration von Drohnen in den Luftraum liegen.
Es ist jedoch denkbar, dass es im Bereich der “Specific Category” oder der “Certified Category” weitere Entwicklungen geben wird, um komplexere Operationen wie den Drohnentransport oder autonome Flüge zu ermöglichen. Für den Durchschnittspiloten in der “Open Category” wird der A1/A3-Kompetenznachweis jedoch weiterhin die wichtigste Qualifikation bleiben.
Bleibe stets informiert über aktuelle Entwicklungen und mögliche Anpassungen. Unsere Plattform https://modellfluglizenz.de/ wird du weiterhin mit den neuesten Informationen versorgen, damit du immer auf dem aktuellen Stand der Dinge sind und deine Drohne legal und sicher fliegen können.