Drohnen Notfallmanagement: So handeln Sie richtig bei unvorhergesehenen Ereignissen

Drohnen Notfallmanagement: So handeln Sie richtig bei unvorhergesehenen Ereignissen

Redaktion 13 Min. Lesezeit
Inhaltsverzeichnis

Als verantwortungsvoller Drohnenpilot ist es unerlässlich, nicht nur die Technik zu beherrschen und die Regeln zu kennen, sondern auch auf den Ernstfall vorbereitet zu sein. Unvorhergesehenes kann jederzeit geschehen: ein plötzlicher Windstoß, ein technischer Defekt oder der Verlust der Funkverbindung. Ein durchdachtes Drohnen Notfallmanagement ist daher keine Option, sondern eine absolute Notwendigkeit, um Schäden zu vermeiden und Ihre Sicherheit sowie die anderer zu gewährleisten. Dieser Artikel bereitet Sie umfassend auf mögliche Zwischenfälle vor und zeigt Ihnen, wie Sie in kritischen Situationen besonnen und korrekt reagieren.

Warum Notfallmanagement für Drohnenpiloten unerlässlich ist

Unter Drohnen Notfallmanagement versteht man die Gesamtheit aller präventiven Maßnahmen und reaktiven Strategien, die ein Drohnenpilot ergreift, um Risiken während des Flugbetriebs zu minimieren und auf unvorhergesehene Ereignisse sicher und effektiv zu reagieren. Es geht darum, potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen, angemessene Vorbereitungen zu treffen und im Falle eines Zwischenfalls einen klaren Handlungsplan zu haben. Das Spektrum der Notfälle reicht von technischen Problemen über Umwelteinflüsse bis hin zu menschlichem Versagen. Ohne ein solides Notfallmanagement setzen Sie nicht nur Ihre wertvolle Drohne, sondern auch sich selbst und Dritte unnötigen Gefahren aus.

Die Risiken kennen: Mögliche Notfallszenarien

Die potenziellen Notfallszenarien beim Drohnenflug sind vielfältig und reichen von geringfügigen Störungen bis zu ernsthaften Unfällen. Dazu gehören:

  • Technisches Versagen: Ausfall von Motoren, GPS, Flugcontroller oder Akku.
  • Verlust der Kontrolle: Verlust der Funkverbindung oder des GPS-Signals, Flyaway.
  • Umwelteinflüsse: Plötzlicher starker Wind, Regen, Nebel, Vogelschlag.
  • Menschliches Versagen: Fehlbedienung, Fehleinschätzung der Lage, Panikreaktion.
  • Kollisionen: Zusammenstoß mit Bäumen, Gebäuden, Stromleitungen oder anderen Flugobjekten.
  • Störung durch Dritte: Absichtliche oder unabsichtliche Beeinflussung des Fluges.

Jedes dieser Szenarien erfordert eine spezifische Herangehensweise, doch die Grundlage für eine erfolgreiche Bewältigung ist stets eine gute Vorbereitung und ein kühler Kopf.

Vorbereitung ist alles: Präventive Maßnahmen für sicheres Drohnen Notfallmanagement

Ein effektives Drohnen Notfallmanagement beginnt lange vor dem eigentlichen Start. Präventive Maßnahmen sind der Schlüssel, um die Wahrscheinlichkeit eines Notfalls zu minimieren und im Ernstfall besser reagieren zu können.

1. Die umfassende Pre-Flight Checkliste

Bevor Ihre Drohne überhaupt abhebt, sollten Sie eine gründliche Überprüfung durchführen. Dies ist die erste und wichtigste Verteidigungslinie gegen viele Notfälle. Eine detaillierte Anleitung finden Sie in unserem Artikel Drohnen Checkliste vor dem Flug: So starten Sie sicher durch. Achten Sie besonders auf:

  • Akkustand: Drohne und Fernsteuerung vollständig geladen?
  • Propeller: Fest angezogen, unbeschädigt? Haben Sie Ersatzpropeller dabei?
  • Sensoren: Sauber und funktionsfähig?
  • Software: Aktuellste Firmware installiert?
  • GPS-Signal: Ausreichend Satelliten vor dem Start gefunden?
  • Start- und Landeplatz: Frei von Hindernissen?

2. Regelmäßige Wartung und Software-Updates

Vernachlässigen Sie niemals die Wartung Ihrer Drohne. Regelmäßige Checks und Software-Updates sind entscheidend für die Zuverlässigkeit. Unser Artikel Drohne Frühjahrs-Check: Ihre Drohne fit für die neue Saison machen bietet Ihnen hierzu wertvolle Hinweise. Eine gut gewartete Drohne ist eine sicherere Drohne.

3. Kenntnis der Flugumgebung und Flugverbotszonen

Informieren Sie sich vor jedem Flug über die örtlichen Gegebenheiten. Wo sind Hindernisse? Gibt es Flugverbotszonen? Eine gute Planung verhindert viele Kollisionen und rechtliche Probleme. Nutzen Sie spezielle Drohnen-Apps und unseren Artikel Drohne Flugverbotszonen: Wo darf ich in Deutschland fliegen? für eine optimale Vorbereitung.

4. Das Wetter richtig einschätzen

Das Wetter ist ein kritischer Faktor. Plötzliche Windböen, Regen oder Nebel können eine Drohne schnell in Schwierigkeiten bringen. Überprüfen Sie immer die aktuelle Wettervorhersage und beobachten Sie die Bedingungen während des Fluges genau. Vermeiden Sie Flüge bei starkem Wind oder drohendem Niederschlag, insbesondere wenn Ihre Drohne nicht explizit wetterfest ist.

5. Akkupflege und -management

Der Akku ist das Herzstück Ihrer Drohne. Ein defekter oder falsch geladener Akku kann zu einem plötzlichen Flugabbruch führen. Lesen Sie unseren Guide Drohnen-Akku richtig lagern und pflegen: Ihr Weg zu maximaler Lebensdauer, um die Lebensdauer und Sicherheit Ihrer Akkus zu maximieren. Planen Sie immer mit ausreichend Puffer und haben Sie idealerweise eine Powerstation wie die

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für Notladungen vor Ort dabei.

6. Rechtliche Absicherung: Versicherung und Registrierung

Ein Unfall kann teuer werden. Eine gültige Drohnen-Haftpflichtversicherung ist in Deutschland Pflicht und schützt Sie vor finanziellen Folgen. Informieren Sie sich in unserem Artikel Drohnen-Versicherungspflicht: Warum sie für jeden Drohnenpiloten unerlässlich über die Notwendigkeit. Stellen Sie außerdem sicher, dass Ihre Drohne und Sie selbst ordnungsgemäß beim Luftfahrt-Bundesamt (LBA) registriert sind.

Illustration

Häufige Notfallszenarien und wie Sie reagieren

Trotz bester Vorbereitung kann es zu einem Notfall kommen. Wichtig ist, dass Sie die Situation schnell erfassen und die richtigen Schritte einleiten.

1. Verlust des GPS-Signals

Was passiert? Ihre Drohne verliert ihre Fähigkeit, die genaue Position zu bestimmen. Dies kann zu einem ungenauen Schwebeflug, Abdriften oder zum Verlust der Return-to-Home (RTH)-Funktion führen.

Sofortmaßnahmen:

  • Ruhe bewahren: Panik verschlimmert die Situation.
  • Manuelle Steuerung übernehmen: Wenn möglich, steuern Sie die Drohne manuell in eine sichere Position.
  • Sichtkontakt halten: Versuchen Sie, die Drohne visuell zu verfolgen.
  • RTH-Funktion überprüfen: Viele Drohnen können auch ohne GPS eine Art RTH ausführen, basierend auf der letzten bekannten Position oder visuellen Sensoren. Beachten Sie jedoch, dass die Genauigkeit stark eingeschränkt sein kann.
  • Notlandung: Leiten Sie eine kontrollierte Notlandung an einem sicheren Ort ein, sobald dies möglich ist.

2. Verlust der Funkverbindung

Was passiert? Die Verbindung zwischen Ihrer Fernsteuerung und der Drohne bricht ab. Die Drohne reagiert nicht mehr auf Ihre Befehle.

Sofortmaßnahmen:

  • RTH-Funktion nutzen: Die meisten modernen Drohnen sind so konfiguriert, dass sie bei Verbindungsverlust automatisch zum Startpunkt zurückkehren (Return-to-Home). Überprüfen Sie, ob diese Funktion aktiviert ist und der Startpunkt korrekt gesetzt wurde.
  • Sichtkontakt aufrechterhalten: Beobachten Sie die Drohne genau, um ihre Flugbahn zu verfolgen.
  • Position ändern: Bewegen Sie sich, um mögliche Störquellen zu umgehen oder die Signalstärke zu verbessern.
  • Fernsteuerung neu starten: Manchmal kann ein Neustart der Fernsteuerung die Verbindung wiederherstellen.
  • Notlandung: Falls die Drohne nicht zurückkehrt und Sie Sichtkontakt haben, versuchen Sie, sie an einem sicheren, unbewohnten Ort landen zu lassen.

3. Akkuprobleme (Niedriger Akkustand, plötzlicher Leistungsabfall)

Anzeichen erkennen: Warnmeldungen auf der Fernsteuerung, langsamerer Flug, unregelmäßiges Verhalten.

Sofortmaßnahmen:

  • RTH aktivieren: Leiten Sie sofort die Rückkehr zum Startpunkt ein.
  • Direkte Landung: Wenn der Startpunkt zu weit entfernt ist oder die Situation kritisch wird, landen Sie die Drohne umgehend an der sichersten verfügbaren Stelle.
  • Höhe reduzieren: Fliegen Sie auf geringerer Höhe, um bei einem Totalausfall die Fallhöhe zu minimieren.

Warnung

Wichtige Warnung bei Akkuproblemen: Ignorieren Sie niemals Warnungen vor niedrigem Akkustand! Ein plötzlicher Leistungsabfall kann zum sofortigen Absturz führen. Planen Sie Ihre Flüge immer so, dass Sie mindestens 20-30% Akkukapazität für die sichere Rückkehr und Landung haben.

4. Unkontrollierter Flug/Flyaway

Was passiert? Die Drohne fliegt unkontrolliert in eine unerwartete Richtung und reagiert nicht mehr auf Befehle. Dies ist oft eine Kombination aus GPS-Verlust und/oder Funkstörungen.

Sofortmaßnahmen:

  • Not-Aus-Funktion (falls vorhanden): Bei einigen Drohnen kann durch eine spezifische Stick-Kombination ein Not-Aus ausgelöst werden, der die Motoren sofort stoppt. Dies sollte nur über unbewohntem Gebiet und als letzte Option genutzt werden.
  • Sichtkontakt halten und verfolgen: Wenn möglich, versuchen Sie, die Drohne mit dem Auto oder zu Fuß zu verfolgen.
  • Letzte bekannte Position merken: Notieren Sie sich die letzte GPS-Position oder markieren Sie sie auf einer Karte.
  • Umgebung informieren: Wenn die Drohne in bewohntes Gebiet fliegt, rufen Sie die Polizei an und informieren Sie über den Vorfall.
  • GPS-Tracker nutzen: Ein Mini-GPS-Tracker an der Drohne kann entscheidend sein, um sie nach einem Flyaway wiederzufinden.

5. Kollision mit Hindernissen

Was tun nach der Kollision?

  • Drohne sichern: Wenn die Drohne auf den Boden gefallen ist, sichern Sie sie und schalten Sie die Motoren ab.
  • Schadensbeurteilung: Überprüfen Sie die Drohne auf sichtbare Schäden an Propellern, Motoren, Rahmen und Kamera. Fliegen Sie nicht weiter, wenn ernsthafte Schäden vorliegen.
  • Umfeld prüfen: Gibt es Schäden an Eigentum oder wurden Personen verletzt?
  • Meldepflicht: Bei Sachschäden oder Personenschäden besteht Meldepflicht beim LBA und Ihrer Versicherung. Unser Artikel Drohnen-Haftung im Schadensfall: Wer trägt die Verantwortung? klärt über die rechtlichen Aspekte auf.

Tipp

Tipp zur Kollisionsvermeidung: Nutzen Sie Drohnen mit fortschrittlicher Hinderniserkennung. Modelle wie die

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bieten omnidirektionale Sensoren, die das Risiko von Zusammenstößen erheblich reduzieren können. Dennoch ist Wachsamkeit des Piloten unerlässlich.

6. Wetterumschwung (starker Wind, Regen)

Anzeichen erkennen: Sich ändernde Wolkenformationen, aufkommender Wind, fallende Tropfen.

Sofortmaßnahmen:

  • Rückkehr einleiten: Fliegen Sie die Drohne sofort zum Startpunkt zurück.
  • Höhe reduzieren: Je niedriger die Drohne fliegt, desto weniger ist sie Wind ausgesetzt.
  • Sichere Landung: Landen Sie die Drohne so schnell und sicher wie möglich.
  • Schutz suchen: Bringen Sie die Drohne nach der Landung sofort in Sicherheit vor Regen oder starkem Wind, idealerweise in einem robusten Transportkoffer .

Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Notfall

Ein klarer Ablaufplan hilft Ihnen, auch unter Stress die richtigen Entscheidungen zu treffen.

  1. Ruhe bewahren und Situation einschätzen: Atmen Sie tief durch. Versuchen Sie, die genaue Art des Notfalls zu identifizieren (z.B. GPS-Verlust, Akkuwarnung, Funkabriss).
  2. Kontrolle über die Drohne zurückgewinnen (wenn möglich): Versuchen Sie, durch manuelle Steuerung, Neustart der Fernsteuerung oder Wechsel des Flugmodus die Kontrolle wiederzuerlangen.
  3. Umgebung beobachten und Gefahren minimieren: Wo befindet sich die Drohne? Fliegt sie über Personen, Straßen, Gebäude oder Wasser? Priorisieren Sie die Sicherheit von Personen und Eigentum.
  4. Notlandung einleiten oder RTH aktivieren: Je nach Situation ist eine kontrollierte Notlandung oder die Aktivierung der automatischen Rückkehrfunktion die beste Option. Wählen Sie immer den sichersten Weg.
  5. Drohne sichern und Schäden überprüfen: Nach der Landung die Drohne ausschalten, sichern und auf Beschädigungen prüfen.
  6. Behörden informieren (falls nötig): Bei größeren Unfällen mit Sach- oder Personenschäden informieren Sie umgehend die örtliche Polizei und das Luftfahrt-Bundesamt. Halten Sie Ihre Registrierungsnummer und Versicherungsdaten bereit.

Technologische Hilfsmittel für das Notfallmanagement

Moderne Drohnen sind mit einer Vielzahl von Technologien ausgestattet, die Sie im Notfall unterstützen können.

  • Return-to-Home (RTH): Eine der wichtigsten Sicherheitsfunktionen. Die Drohne kehrt auf Knopfdruck oder bei Signalverlust automatisch zum Startpunkt zurück. Stellen Sie sicher, dass der RTH-Punkt korrekt gesetzt und die RTH-Höhe ausreichend ist, um Hindernisse zu überfliegen.
  • Geofencing: Begrenzt den Flugbereich der Drohne auf vordefinierte Zonen, um das Eindringen in Flugverbotszonen zu verhindern.
  • Hinderniserkennung: Sensoren erkennen Hindernisse und helfen, Kollisionen zu vermeiden. Bei manchen Drohnen wird der Flug automatisch verlangsamt oder gestoppt.
  • GPS-Tracker: Ein kleiner, leichter externer GPS-Tracker kann an der Drohne befestigt werden und hilft, sie nach einem Absturz oder Flyaway wiederzufinden, insbesondere in unwegsamem Gelände.
  • Leistungsstarke Funkfernsteuerung: Eine zuverlässige Funkverbindung ist entscheidend. Investieren Sie in eine leistungsstarke Funkfernsteuerung mit guter Reichweite und stabiler Übertragung.

Vergleichstabelle: Notfallszenarien und Gegenmaßnahmen

Diese Tabelle bietet einen schnellen Überblick über häufige Notfälle und die empfohlenen Reaktionen.

Notfallszenario Anzeichen Sofortmaßnahme Präventive Maßnahmen
Verlust GPS-Signals Driftender Flug, ungenauer Schwebeflug, Warnmeldung Manuell steuern, Sichtkontakt halten, Notlandung, RTH überprüfen (eingeschränkt) GPS-Kalibrierung vor Flug, ausreichende Satellitenzahl vor Start, Kenntnis der Umgebung
Verlust Funkverbindung Drohne reagiert nicht, Warnmeldung RTH aktivieren, Position ändern, Fernsteuerung neu starten, Notlandung Reichweitenprüfung, Signalstörungen vermeiden, Antennen korrekt ausrichten, hochwertige Fernsteuerung
Niedriger Akkustand Warnmeldung, reduzierte Leistung, langsamer Flug RTH aktivieren, sofortige Landung am sichersten Ort Flugplanung mit Puffer, Akkupflege (Drohnen-Akku richtig lagern und pflegen), Powerbank/Powerstation
Unkontrollierter Flug Drohne fliegt unkontrolliert, keine Reaktion Not-Aus (letzte Option), Sichtkontakt halten, Verfolgung, Behörden informieren Gründliche Pre-Flight Checks, Firmware-Updates, GPS-Tracker an Drohne, manuelle Flugkenntnisse
Kollision Absturz, Aufprallgeräusch, sichtbare Schäden Drohne sichern, Schäden prüfen, Umgebung checken, ggf. Behörden/Versicherung melden Hinderniserkennung nutzen, Flugumgebung prüfen (Drohne Flugverbotszonen), Sicherheitsabstände einhalten
Wetterumschwung Plötzlicher Wind, Regen, Nebel, Warnmeldung RTH einleiten, Höhe reduzieren, sofortige Landung, Drohne schützen Wettervorhersage prüfen, Flug bei schlechtem Wetter vermeiden, wetterfeste Drohne (falls vorhanden)

Rechtliche Aspekte nach einem Notfall

Ein Notfall kann auch rechtliche Konsequenzen haben. Es ist wichtig, diese zu kennen und entsprechend zu handeln.

Der menschliche Faktor: Training und Übung

Die beste Technik und die klarsten Regeln sind nutzlos, wenn der Pilot im Ernstfall die Nerven verliert oder nicht weiß, wie er reagieren soll.

  • FPV-Simulatoren nutzen: Üben Sie Notfallszenarien in einem FPV-Simulator . Dies ermöglicht Ihnen, risikofrei verschiedene Situationen durchzuspielen und die richtigen Reaktionen zu trainieren. Externe Ressourcen wie Die 5 besten FPV-Simulatoren im Vergleich: So lernen Sie risikofrei FPV fliegen können Ihnen bei der Auswahl helfen.
  • Manuelles Fliegen üben: Verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf GPS und Assistenzsysteme. Üben Sie das manuelle Steuern Ihrer Drohne, auch im Angle Mode oder sogar Acro Mode, falls Ihre Drohne dies unterstützt und Sie die Grundlagen des FPV lernen möchten. Dies ist entscheidend, wenn Sensoren oder GPS ausfallen.
  • Notfallübungen in sicherer Umgebung: Suchen Sie sich ein großes, leeres Feld und üben Sie dort das Einleiten einer Notlandung oder das Reagieren auf einen simulierten Funkabriss. Eine

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    oder eine andere Einsteigerdrohne eignet sich hervorragend für solche Übungen.
  • Bleiben Sie auf dem Laufenden: Die Drohnentechnologie und die Vorschriften entwickeln sich ständig weiter. Bleiben Sie informiert und bilden Sie sich regelmäßig weiter.

Fazit

Ein umfassendes Drohnen Notfallmanagement ist ein unverzichtbarer Bestandteil des verantwortungsvollen Drohnenfliegens. Es schützt nicht nur Ihre Investition, sondern vor allem auch die Sicherheit von Personen und Eigentum. Durch präventive Maßnahmen wie gründliche Checks, regelmäßige Wartung und Kenntnis der Vorschriften minimieren Sie das Risiko. Im Ernstfall helfen Ihnen ein kühler Kopf, der richtige Handlungsplan und technologische Hilfsmittel, die Situation bestmöglich zu meistern. Bleiben Sie stets wachsam, üben Sie regelmäßig und bilden Sie sich kontinuierlich weiter, um für jede Eventualität gerüstet zu sein. Ihr Wissen und Ihre Vorbereitung sind der beste Schutz im Drohnen Notfall.

Möchten Sie Ihre Flugkenntnisse vertiefen und sich umfassend auf alle Eventualitäten vorbereiten?

Häufig gestellte Fragen

Was ist Drohnen Notfallmanagement?
Drohnen Notfallmanagement umfasst präventive Maßnahmen und konkrete Handlungsanweisungen, um bei unvorhergesehenen Ereignissen während des Drohnenflugs sicher und verantwortungsvoll zu reagieren. Es geht darum, Risiken zu minimieren und im Ernstfall Schäden an Personen und Eigentum zu vermeiden.
Welche Schritte sind bei einem Drohnen-Flyaway zu beachten?
Bei einem Flyaway sollten Sie versuchen, die Not-Aus-Funktion zu aktivieren, Sichtkontakt zu halten und die Drohne zu verfolgen. Merken Sie sich die letzte bekannte Position und informieren Sie bei Gefahr für Dritte umgehend die Behörden. Ein GPS-Tracker kann hier sehr hilfreich sein.
Muss ich einen Drohnenunfall melden?
Ja, schwere Unfälle oder Zwischenfälle, die zu Personenschäden oder erheblichen Sachschäden führen, müssen dem Luftfahrt-Bundesamt (LBA) und Ihrer Haftpflichtversicherung gemeldet werden. Informieren Sie sich über die genauen Meldepflichten auf der LBA-Webseite.
Wie kann ich mich auf Notfälle vorbereiten?
Bereiten Sie sich durch regelmäßige Pre-Flight Checks, Wartung, Kenntnis der Flugumgebung und Wetterbedingungen vor. Eine gültige Drohnen-Haftpflichtversicherung ist unerlässlich. Üben Sie zudem Notfallszenarien in Simulatoren und trainieren Sie das manuelle Fliegen.
Was tun, wenn die Drohne im Wasser landet?
Schalten Sie die Drohne sofort aus, wenn sie im Wasser gelandet ist und bergen Sie sie vorsichtig. Entfernen Sie den Akku, trocknen Sie die Drohne gründlich und lassen Sie sie von einem Fachmann überprüfen, bevor Sie sie erneut in Betrieb nehmen. Versuchen Sie keinesfalls, sie sofort wieder einzuschalten.

Redaktion

Aktiver Drohnen- und FPV-Pilot, der den EU-Drohnenführerschein selbst absolviert hat. Christoph erklärt das Drohnenrecht verständlich und praxisnah für alle Piloten.

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