Das A2-Fernpiloten-Zeugnis ist für viele Drohnenpiloten der nächste logische Schritt nach dem grundlegenden EU-Kompetenznachweis A1/A3. Es erweitert Ihre Flugmöglichkeiten erheblich und erlaubt Ihnen, Drohnen der Unterkategorie A2 unter spezifischen Bedingungen näher an Menschen und auch schwerere Bestandsdrohnen zu betreiben. Dieser umfassende Ratgeber beleuchtet alles Wissenswerte rund um das a2 fernpilotenzeugnis, von den Voraussetzungen über die Prüfung bis hin zu den Kosten und der optimalen Vorbereitung.
Was ist das A2-Fernpiloten-Zeugnis und wofür benötigen Sie es?
Das A2-Fernpiloten-Zeugnis, oft auch als “großer Drohnenführerschein” bezeichnet, ist ein offizieller Nachweis Ihrer erweiterten Kenntnisse im sicheren Betrieb von Drohnen in der sogenannten “Offenen Kategorie”. Es ist ein zentrales Element der EU-Drohnenverordnung, die seit 2021 europaweit gültig ist und einheitliche Regeln für den Drohnenflug schafft. Während der EU-Kompetenznachweis A1/A3 die Basis bildet und für Drohnen bis 25 kg in sicheren Abständen zu Menschen ausreicht, eröffnet das A2-Zeugnis neue Perspektiven.
Mit dem A2-Zeugnis dürfen Sie:
- Drohnen der CE-Klasse C2 (bis 4 kg) in der Unterkategorie A2 betreiben. Dies ermöglicht Ihnen den Flug in einem sicheren horizontalen Abstand von 30 Metern zu unbeteiligten Personen, der unter bestimmten Bedingungen (Langsamflugmodus) sogar auf 5 Meter reduziert werden kann.
- Bestandsdrohnen ohne CE-Kennzeichnung (die vor dem 1. Januar 2023 in Verkehr gebracht wurden) mit einem Startgewicht zwischen 500 Gramm und 2 kg in einem horizontalen Sicherheitsabstand von mindestens 50 Metern zu unbeteiligten Personen betreiben.
Diese erweiterten Privilegien sind besonders für ambitionierte Hobby-Piloten, Fotografen, Videografen und gewerbliche Anwender interessant, die flexibler agieren und näher an ihren Motiven fliegen möchten, ohne gleich in die “Spezielle Kategorie” mit ihren komplexeren Genehmigungsverfahren wechseln zu müssen. Es ist somit eine lohnende Investition in Ihre Fähigkeiten und die rechtliche Sicherheit Ihrer Drohnenflüge.
Voraussetzungen für das A2-Fernpiloten-Zeugnis
Bevor Sie sich der a2 pruefung drohne stellen können, müssen Sie einige grundlegende Voraussetzungen erfüllen. Diese stellen sicher, dass alle Kandidaten ein gewisses Basiswissen und eine entsprechende Reife mitbringen, um die erweiterten Flugrechte verantwortungsvoll auszuüben.
- Mindestalter: Sie müssen mindestens 16 Jahre alt sein.
- Besitz des EU-Kompetenznachweises A1/A3: Dies ist die absolut notwendige Grundlage. Ohne einen gültigen A1/A3-Kompetenznachweis können Sie das A2-Zeugnis nicht erwerben. Der A1/A3-Nachweis stellt sicher, dass Sie die grundlegenden Regeln, Risiken und Verantwortlichkeiten des Drohnenbetriebs verstehen. Falls Sie diesen noch nicht besitzen, ist dies der erste Schritt auf Ihrem Weg.
- Nachweis praktischer Fähigkeiten: Für das A2-Zeugnis ist keine separate praktische Prüfung vorgeschrieben. Stattdessen müssen Sie eine Selbsterklärung abgeben, in der Sie bestätigen, dass Sie praktische Flugkenntnisse erworben haben. Diese praktischen Fähigkeiten können Sie beispielsweise durch das Absolvieren eines praktischen Trainings bei einem zugelassenen Anbieter oder durch ausreichendes Selbststudium und Übungsflüge erwerben. Wichtig ist hierbei, dass Sie sich tatsächlich sicher im Umgang mit Ihrer Drohne fühlen und die grundlegenden Manöver beherrschen. Hierzu zählen beispielsweise das Starten und Landen, das Halten der Position, das Fliegen von Achten und Kreisen sowie das sichere Reagieren auf unvorhergesehene Ereignisse.
Die A2-Prüfung: Inhalte und Ablauf
Die a2 pruefung drohne ist eine theoretische Prüfung, die Ihre erweiterten Kenntnisse in spezifischen Bereichen des Drohnenbetriebs testet. Sie wird bei einer vom Luftfahrt-Bundesamt (LBA) benannten Prüfstelle abgelegt.
Prüfungsinhalte
Der Fragenkatalog für das A2-Fernpiloten-Zeugnis konzentriert sich auf drei Hauptthemenbereiche, die über das Basiswissen des A1/A3-Kompetenznachweises hinausgehen:
- Meteorologie: Hier werden Sie zu Wetterphänomenen, Windverhältnissen, Thermik, Nebel, Gewittern und deren Auswirkungen auf den Drohnenflug befragt. Ein fundiertes Verständnis der Wetterkunde ist entscheidend, um sichere Flugentscheidungen treffen zu können und Gefahren durch unvorhergesehene Wetteränderungen zu minimieren.
- Flugleistung der Drohne: Dieser Bereich behandelt Aspekte wie die Leistungsfähigkeit einer Drohne, Akkumanagement, Gewicht und Balance, sowie die Auswirkungen von Wind und Temperatur auf die Flugzeit und -stabilität. Sie müssen verstehen, wie sich verschiedene Faktoren auf die Flugleistung und damit auf die Sicherheit auswirken.
- Technische und betriebliche Maßnahmen zur Risikominderung am Boden: Hier geht es um das Verständnis technischer Systeme (z.B. Geofencing, Return-to-Home-Funktionen), die korrekte Wartung der Drohne, Notfallverfahren, die Risikobewertung vor dem Flug und Maßnahmen, um Risiken für unbeteiligte Personen am Boden zu minimieren. Auch die Bedeutung des Langsamflugmodus (Low Speed Mode) für Drohnen der Klasse C2 spielt hier eine Rolle.
Ablauf der Prüfung
Die A2-Prüfung ist eine Multiple-Choice-Prüfung. Sie besteht in der Regel aus etwa 30 bis 40 Fragen, für deren Beantwortung Ihnen eine bestimmte Zeit (oft 30 bis 60 Minuten) zur Verfügung steht. Um die Prüfung zu bestehen, müssen Sie einen bestimmten Prozentsatz der Fragen korrekt beantworten (meist 75 % oder 80 %).
Die Prüfung kann sowohl online als auch in Präsenz bei einer vom LBA benannten Prüfstelle abgelegt werden. Viele Anbieter bieten flexible Online-Prüfungstermine an, was die Teilnahme erheblich erleichtert. Nach erfolgreichem Bestehen erhalten Sie Ihr A2-Fernpiloten-Zeugnis, das Sie dann ausdrucken oder digital auf Ihrem Mobilgerät mitführen können.
Für weitere Informationen zum genauen Prüfungsablauf und den benannten Prüfstellen besuchen Sie unsere Seite zum Thema Prüfung.
Kosten für das A2-Fernpiloten-Zeugnis
Die Kosten für das A2-Fernpiloten-Zeugnis setzen sich in der Regel aus zwei Hauptkomponenten zusammen: den Prüfungsgebühren und den Kosten für die Vorbereitung.
- Prüfungsgebühren: Die reinen Prüfungsgebühren für das A2-Zeugnis bei einer vom LBA benannten Prüfstelle liegen in Deutschland typischerweise im Bereich von 50 bis 100 Euro. Diese Gebühr deckt die Abnahme der Prüfung und die Ausstellung des Zeugnisses ab. Beachten Sie, dass bei einer nicht bestandenen Prüfung und einer Wiederholung erneut Gebühren anfallen können.
- Vorbereitungskurse: Die Kosten für Vorbereitungskurse können stark variieren, je nachdem, ob Sie sich für ein reines Selbststudium, einen Online-Kurs oder einen Präsenzkurs entscheiden.
- Selbststudium: Wenn Sie sich ausschließlich mit den offiziellen Lernmaterialien des LBA vorbereiten, fallen hierfür in der Regel keine direkten Kosten an. Sie investieren jedoch Ihre Zeit und Disziplin.
- Online-Vorbereitungskurse: Diese sind eine beliebte und effiziente Option. Die Preise für umfassende Online-Kurse, die Lernmaterialien, Übungsfragen und oft auch einen Prüfungssimulator enthalten, bewegen sich meist zwischen 70 und 200 Euro. Einige Anbieter bieten auch Kombipakete für A1/A3 und A2 an, die dann entsprechend teurer sein können.
- Präsenzkurse: Diese sind in der Regel die teuerste Option, bieten aber oft den Vorteil eines direkten Austauschs mit Dozenten und anderen Teilnehmern. Die Kosten können hier mehrere hundert Euro betragen.
Es ist ratsam, die Angebote verschiedener Prüfstellen und Kursanbieter genau zu vergleichen, um das für Sie passende Paket zu finden. Achten Sie dabei nicht nur auf den Preis, sondern auch auf den Umfang der Lernmaterialien, die Qualität der Übungsfragen und den Ruf des Anbieters.
Optimale Vorbereitung auf die A2-Prüfung
Eine gründliche Vorbereitung ist der Schlüssel zum Erfolg bei der a2 drohnenfuehrerschein Prüfung. Hier erfahren Sie, wie Sie sich optimal auf die Prüfungsinhalte vorbereiten können.
1. Grundlagen schaffen: A1/A3-Wissen festigen
Bevor Sie sich intensiv mit den A2-Themen beschäftigen, stellen Sie sicher, dass Ihr Wissen aus dem A1/A3-Kompetenznachweis sitzt. Die A2-Prüfung baut darauf auf und setzt ein solides Fundament voraus. Wiederholen Sie bei Bedarf die grundlegenden Flugregeln, Luftraumstrukturen und rechtlichen Grundlagen.
2. Offizielle Lernmaterialien nutzen
Das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) stellt auf seiner Webseite umfangreiche Informationen und Lernmaterialien zur Verfügung. Diese sind die primäre Quelle für die Prüfungsfragen und sollten Ihre erste Anlaufstelle sein. Studieren Sie die offiziellen Leitfäden und den Fragenkatalog.
3. Online-Vorbereitungskurse - Eine bewährte Methode
Online-Kurse haben sich als äußerst effektives Mittel zur Vorbereitung auf Drohnenführerschein-Prüfungen etabliert. Sie bieten eine strukturierte Aufbereitung der Lerninhalte, oft mit interaktiven Elementen, Erklärvideos und umfangreichen Übungsfragen.
Vorteile von Online-Kursen:
- Flexibilität: Lernen Sie, wann und wo Sie möchten, in Ihrem eigenen Tempo.
- Struktur: Die Inhalte sind didaktisch aufbereitet und führen Sie systematisch durch den Prüfungsstoff.
- Übungsfragen: Zahlreiche Testfragen im Stil der echten Prüfung helfen Ihnen, Ihr Wissen zu überprüfen und Prüfungsangst abzubauen.
- Aktualität: Seriöse Anbieter aktualisieren ihre Kurse regelmäßig, um den neuesten gesetzlichen Bestimmungen gerecht zu werden.
Empfehlenswerte Online-Plattformen: Es gibt mehrere namhafte Online-Schulungsanbieter in Deutschland, die hochwertige A2-Vorbereitungskurse anbieten. Diese Kurse umfassen in der Regel alle relevanten Themenbereiche wie Meteorologie, Flugleistung und Risikomanagement. Achten Sie bei der Auswahl auf Anbieter, die vom LBA benannt sind oder eng mit solchen zusammenarbeiten. Die Preisspanne für solche Kurse liegt, wie bereits erwähnt, meist zwischen 70 und 200 Euro.
Hier ein Vergleich von Merkmalen typischer Online-Vorbereitungskurse:
| Merkmal | Basis-Online-Kurs (z.B. “Anbieter A”) | Premium-Online-Kurs (z.B. “Anbieter B”) |
|---|---|---|
| Lernmaterialien | Textbasierte Module, PDFs | Interaktive Videos, Animationen, Skripte |
| Übungsfragen | Ca. 100-200 Fragen | Über 300 Fragen, thematisch sortiert |
| Prüfungssimulator | Einfacher Testmodus | Realistischer Simulator mit Zeitlimit |
| Support | E-Mail-Support | E-Mail & Telefon-Support, Forum |
| Garantie | Keine explizite Garantie | Oft “Bestehensgarantie” (Kurs wiederholen) |
| Zugangsdauer | 3-6 Monate | 12 Monate oder unbegrenzt |
| Preisklasse | Ab ca. 70 Euro | Im Bereich 120-200 Euro |
Hinweis: Dies ist eine generische Vergleichstabelle. Die genauen Leistungen und Preise können je nach Anbieter variieren. Es lohnt sich, die Angebote zu vergleichen und Kundenbewertungen zu berücksichtigen.
4. Praktische Flugerfahrung sammeln
Obwohl keine praktische Prüfung erforderlich ist, ist die Selbsterklärung über Ihre praktischen Fähigkeiten ernst zu nehmen. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit, um Ihre Drohne sicher zu beherrschen. Üben Sie Starts, Landungen, Positions halten, präzises Fliegen und Notfallverfahren. Dies erhöht nicht nur Ihre Sicherheit im späteren Flugbetrieb, sondern auch Ihr Verständnis für die theoretischen Inhalte, insbesondere im Bereich Flugleistung und Risikominimierung. Bei Bedarf können Sie auch einen Blick auf fpv-fliegen.de werfen, um Ihr Flugkönnen zu erweitern, auch wenn FPV-Fliegen über die A2-Anforderungen hinausgeht.
5. Prüfungsstrategien entwickeln
- Lernplan erstellen: Teilen Sie den Lernstoff in kleinere Einheiten auf und setzen Sie sich realistische Lernziele.
- Regelmäßig üben: Wiederholen Sie den Stoff und lösen Sie regelmäßig Übungsfragen.
- Prüfungssimulation: Nutzen Sie Prüfungssimulatoren, um sich an das Format und den Zeitdruck der echten Prüfung zu gewöhnen.
- Ruhe bewahren: Lesen Sie die Fragen sorgfältig durch und überlegen Sie, bevor Sie antworten. Oft sind es kleine Details, die den Unterschied machen.
Weitere Details zur A2-Fernpilotenlizenz und den Anforderungen finden Sie auf unserer entsprechenden Themenseite.
Praktische Tipps für die Prüfung und den Flugbetrieb mit A2
Nachdem Sie sich intensiv vorbereitet haben, folgen hier noch einige praktische Ratschläge für den Prüfungstag und den späteren Flugbetrieb mit Ihrem A2-Fernpiloten-Zeugnis.
Vor der Prüfung
- Technikcheck (bei Online-Prüfung): Stellen Sie sicher, dass Ihre Internetverbindung stabil ist und Ihr Computer die technischen Anforderungen der Prüfungsplattform erfüllt. Testen Sie gegebenenfalls Mikrofon und Kamera, falls diese für die Online-Aufsicht benötigt werden.
- Ausweis bereithalten: Halten Sie einen gültigen Lichtbildausweis (Personalausweis oder Reisepass) bereit. Dieser wird zur Identifikation vor Prüfungsbeginn benötigt.
- Letzte Wiederholung: Gehen Sie am Prüfungstag nur noch kurz die wichtigsten Punkte durch, um sich nicht unnötig zu stressen. Vertrauen Sie auf Ihre Vorbereitung.
Am Prüfungstag
- Pünktlichkeit: Seien Sie bei einer Präsenzprüfung rechtzeitig vor Ort oder loggen Sie sich bei einer Online-Prüfung einige Minuten vor dem Start ein.
- Konzentration: Sorgen Sie für eine ruhige Umgebung ohne Ablenkungen.
- Zeitmanagement: Behalten Sie die verbleibende Zeit im Auge, aber lassen Sie sich nicht hetzen. Lesen Sie jede Frage und alle Antwortmöglichkeiten sorgfältig.
Nach bestandener Prüfung
- Zeugnis erhalten: Nach erfolgreichem Abschluss der Prüfung erhalten Sie Ihr A2-Fernpiloten-Zeugnis in der Regel digital als PDF. Laden Sie es herunter und speichern Sie es sicher ab. Ein Ausdruck und eine digitale Kopie auf Ihrem Smartphone sind empfehlenswert.
Im Flugbetrieb mit A2-Zeugnis
- Einhaltung der Flugregeln: Auch mit dem A2-Zeugnis müssen Sie sich stets an die geltenden Flugregeln halten. Dazu gehören das Einhalten von Flugverbotszonen, Höhenbeschränkungen und das Fliegen in Sichtweite.
- Drohnenversicherung: Eine gültige Drohnenhaftpflichtversicherung ist in Deutschland Pflicht! Stellen Sie sicher, dass Ihre Drohnenversicherung die neuen Risiken und Freiheiten des A2-Betriebs abdeckt. Vergleichen Sie verschiedene Anbieter, um den besten Schutz zu finden.
- Sicherheitsabstände: Das A2-Zeugnis erlaubt Ihnen zwar, näher an unbeteiligte Personen heranzufliegen, aber nur unter strengen Bedingungen (30 Meter Standard, 5 Meter im Langsamflugmodus). Achten Sie darauf, diese Abstände immer einzuhalten und niemals die Sicherheit anderer zu gefährden.
- Wartung der Drohne: Eine regelmäßig gewartete Drohne ist eine sichere Drohne. Überprüfen Sie vor jedem Flug Rotorblätter, Akkus, Sensoren und die Fernsteuerung.
- Umgang mit Bestandsdrohnen: Wenn Sie eine Bestandsdrohne (ohne CE-Klassifizierung) zwischen 500g und 2kg fliegen, können Sie diese dank A2 mit einem Mindestabstand von 50 Metern zu unbeteiligten Personen betreiben. Beispiele hierfür sind viele ältere DJI-Modelle wie die DJI Mavic 2 Pro oder DJI Phantom-Serien. Neuere Drohnen wie die DJI Mini 3 Pro oder DJI Air 2S fallen unter die C1-Klasse und können mit A1 betrieben werden, aber das A2-Zeugnis bietet dennoch mehr Flexibilität. Wenn Sie über den Kauf einer neuen Drohne nachdenken, schauen Sie gerne auf fpv-drohne-kaufen.de vorbei, um sich über aktuelle Modelle und deren Klassifizierung zu informieren.
- FPV-Brillen: Für ein immersives Flugerlebnis und erweiterte Einsatzmöglichkeiten können Sie sich auch über fpv-videobrille.de informieren. Beachten Sie jedoch, dass beim Fliegen mit FPV-Brille immer ein zweiter Beobachter erforderlich ist, der die Drohne in Sichtweite behält.

Gültigkeit und Verlängerung des A2-Fernpiloten-Zeugnisses
Das A2-Fernpiloten-Zeugnis ist, wie der A1/A3-Kompetenznachweis, fünf Jahre lang gültig. Nach Ablauf dieser Frist müssen Sie Ihr Zeugnis verlängern, um weiterhin die damit verbundenen Privilegien nutzen zu können.
Verlängerungsprozess
Die Verlängerung des A2-Zeugnisses ist in der Regel unkompliziert. Sie müssen erneut eine Theorieprüfung bei einer benannten Prüfstelle ablegen, um nachzuweisen, dass Ihr Wissen über die aktuellen Bestimmungen und Flugpraktiken noch aktuell ist. Ein erneutes Absolvieren eines vollständigen Kurses ist meist nicht erforderlich, aber eine Auffrischung der Lerninhalte wird dringend empfohlen.
Es ist wichtig, dass Sie sich rechtzeitig vor Ablauf der Gültigkeit um die Verlängerung kümmern, um Unterbrechungen in Ihrem Flugbetrieb zu vermeiden. Die Luftfahrtbehörden legen Wert darauf, dass Drohnenpiloten stets auf dem neuesten Stand der Technik und Gesetzgebung sind, um die Sicherheit im Luftraum zu gewährleisten.
Fazit und Ihr nächster Schritt
Das A2-Fernpiloten-Zeugnis ist eine wertvolle Erweiterung Ihrer Flugberechtigungen und eine Investition in Ihre Sicherheit und Professionalität als Drohnenpilot. Es ermöglicht Ihnen, flexibler und näher an Ihren Motiven zu agieren, während Sie gleichzeitig die Sicherheit für unbeteiligte Personen gewährleisten. Die Vorbereitung mag anspruchsvoll erscheinen, ist aber mit den richtigen Lernstrategien und Materialien gut zu meistern.
Wenn Sie bereit sind, Ihre Kenntnisse zu vertiefen und die Vorteile des A2-Zeugnisses zu nutzen, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, den nächsten Schritt zu wagen. Beginnen Sie mit der Vorbereitung und legen Sie den Grundstein für noch spannendere und sicherere Drohnenflüge.
Bereit für Ihre A2-Prüfung? Informieren Sie sich über die nächsten Schritte und finden Sie eine passende Prüfstelle auf unserer Seite: Zur Prüfung anmelden
FAQ zum A2-Fernpiloten-Zeugnis
Was ist der Unterschied zwischen A1/A3 und A2?
Der A1/A3-Kompetenznachweis ist der grundlegende EU-Drohnenführerschein und erlaubt den Betrieb leichter Drohnen (unter 250g auch über unbeteiligten Personen, unter 25kg in sicherem Abstand zu Menschen). Das A2-Fernpiloten-Zeugnis baut darauf auf und erlaubt den Betrieb von Drohnen der CE-Klasse C2 (bis 4 kg) und bestimmten Bestandsdrohnen (bis 2 kg) in geringeren Sicherheitsabständen zu unbeteiligten Personen (30m, im Langsamflugmodus 5m).
Wie lange ist das A2-Fernpiloten-Zeugnis gültig?
Das A2-Fernpiloten-Zeugnis ist ab dem Ausstellungsdatum fünf Jahre lang gültig. Danach muss es durch eine erneute theoretische Prüfung verlängert werden.
Kann ich die A2-Prüfung online ablegen?
Ja, die theoretische Prüfung für das A2-Fernpiloten-Zeugnis kann in der Regel online bei einer vom Luftfahrt-Bundesamt (LBA) benannten Prüfstelle abgelegt werden. Viele Anbieter nutzen hierfür eine Online-Aufsicht per Webcam.
Welche Drohnen darf ich mit dem A2-Zeugnis fliegen?
Mit dem A2-Zeugnis dürfen Sie Drohnen der CE-Klasse C2 (bis 4 kg) und Bestandsdrohnen ohne CE-Kennzeichnung mit einem Startgewicht zwischen 500 Gramm und 2 kg in der Unterkategorie A2 betreiben. Dies ermöglicht Flüge in geringeren Sicherheitsabständen zu unbeteiligten Personen.
Muss ich eine praktische Prüfung für das A2-Zeugnis ablegen?
Nein, für das A2-Fernpiloten-Zeugnis ist keine separate praktische Prüfung erforderlich. Sie müssen jedoch eine Selbsterklärung abgeben, in der Sie bestätigen, dass Sie ausreichende praktische Flugkenntnisse erworben haben.